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GründerRegio M ist eine Initiative der Wissenschafts- und Wirtschaftsregion München zur Förderung von hochschulnahen Unternehmensgründungen

GründerRegio M kombiniert die Aktivitäten seiner Mitglieder, wodurch Synergien entstehen.
Der entscheidende Erfolgsfaktor von GründerRegio M ist die Bündelung von Einzelmaßnahmen, ergänzt durch neue Bausteine, was zur Etablierung einer nachhaltigen Unternehmenskultur auf höchstem Niveau beiträgt. Ein breit angelegtes Netzwerk an Kompetenz und Support, ergänzt durch die Integration von Coaching-, Qualifizierungs- und Beratungsangeboten, schafft hierfür optimale Voraussetzungen.


News aus der Gründer-Region München


Darboven IDEE-Förderpreis

20 Jahre Darboven IDEE-Förderpreis
65.000 Euro für die innovativsten Unternehmensgründungen von Frauen


Hamburg, im Januar 2017. Seit 1997 vergibt der Hamburger Kaffeeröster Albert Darboven den Darboven IDEE-Förderpreis. Der Preis ist die einzige nationale Auszeichnung für innovative Ideen für Unternehmensgründungen von Frauen. Das Fazit des Stifters nach 20 Jahren: „Ich bin immer wieder begeistert über das hohe unternehmerische Potenzial von Frauen, das nach wie vor viel zu wenig gefördert wird.“. Mit der Vergabe des renommierten Preises will Albert Darboven ein Signal setzen und Frauen Mut machen, den Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit zu gehen. Gesucht werden tragfähige und erfolgversprechende Business-Konzepte aus allen Wirtschaftsbereichen.

Die Kriterien für die Vergabe des Förderpreises sind klar definiert. Im Vordergrund stehen das tragfähige Business-Konzept, der Innovations-grad der Geschäftsidee, das persönliche Engagement der Gründerin und die Anzahl der geschaffenen bzw. zu erwartenden neuen Arbeits-plätze. Der Stifter und die Jury freuen sich dabei auch auf unternehmerische Konzepte aus dem sozialen Bereich sowie von Gründerinnen mit einem Migrationshintergrund.

Teilnahmeberechtigt sind Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen, die nicht länger als drei Jahre selbstständig sind. In der ersten Bewerbungsphase müssen alle Interessentinnen einen standardisierten Bewerbungsbogen ausfüllen und bis zum 31. Juli 2017 einreichen. Es werden drei Geschäftsideen ausgezeichnet. Der erste Preis ist mit 50.000 Euro dotiert, der zweite Preis mit 10.000 Euro und der dritte Preis mit 5.000 Euro. Aus der Vielzahl der Einsendungen erhalten in der Regel fünf Bewerberinnen die Möglichkeit, sich und die Gründungsidee persönlich vor der Jury zu präsentieren. Ein Platz für diese Finalrunde wird dabei durch ein Publikumsvoting vergeben. Die Preisverleihung findet im November 2017 in Hamburg statt.

Der Förderpreis steht unter der Schirmherrschaft von Frau Prof. Dr. Dagmar Schipanski. Ausgewählt werden die Preisträgerinnen durch eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Rolf Eggert. Die weiteren Jurymitglieder sind: Dr. Frank Dettmann, Dr. Necla Kelek, Norbert Leopoldseder, Wilfried Peters, Dr. Anita Plantikow sowie Dr. Jelena Stojadinovic (Preisträgerin des Darboven IDEE-Förderpreis 2015).

Die aktuell ausgezeichnete Preisträgerin ist ein sehr gutes Beispiel für eine herausragende wissenschaftliche Karriere und dem darauffolgenden Weg eines erfolgreichen Spin-offs. Das von ihr gegründete Unternehmen MEMBRASENZ GmbH hat eine innovative Membran für die Herstellung von Wasserstoff (H2) entwickelt. Die Membran, die bei der alkalischen Elektrolyse eingesetzt wird, stellt die Trennung des Wasserstoffs von der Atmosphäre sicher und garantiert damit die Reinheit des hergestellten Wasserstoffs sowie eine sichere Handhabung.

Wasserstoff (H2) in gasförmiger und flüssiger Form wird bereits im Industriemaßstab verwendet und wird zunehmend wettbewerbs-fähiger als alternativer Energieträger. Damit kann Wasserstoff dazu beitragen, die Herausforderungen der Energiewende zu meistern.

Ab sofort können die Bewerbungsunterlagen für den Darboven IDEE-Förderpreis unter www.darboven.com heruntergeladen oder unter der folgenden Anschrift angefordert werden:
J.J.Darboven GmbH & Co. KG
Ute Lund
Pinkertweg 13
22113 Hamburg
Telefon 040/73335-408
Telefax 040/73335-121
E-Mail ulund@darboven.com

Einsendeschluss ist der 31. Juli 2017.


Munich Bot Challenge 2017

Was ist echt, was ist „fake“?
War das Mensch oder Maschine?
Ist diese Information ernstzunehmend oder ein Manipulationsversuch?


Die meisten Social-Media-Nutzer stehen vor der Frage, wie vertrauenswürdig die Inhalte sind, die ihnen tagtäglich in den Neuigkeiten bei Facebook, Twitter oder anderen sozialen Netzwerken angezeigt werden. Spätestens seit der Präsidentschaftswahl in den USA im Herbst 2016 sind Fragen nach Manipulationen der öffentlichen Meinung in den sozialen Netzwerken ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Ein wichtiger Aspekt dabei sind sogenannte Social Bots. Social Bots sind Computerprogramme, die vorgeben, echte Nutzer zu sein. Automatisch werden täuschend echte Botschaften erzeugt, diese in sozialen Netzwerken verbreitet und so Diskurse beeinflusst. Wissenschaftlichen Studien zufolge sind allein auf Twitter rund neun bis 15% aller Nutzerprofile Social Bots. Social Bots stellen also einen wachsenden und ernstzunehmenden Treiber im Prozess öffentlicher Meinungsbildung im Internet dar. Ihre Identifizierung ist sowohl eine große technische Herausforderung als auch von besonderem wissenschaftlichen Interesse. Im Rahmen der Munich Bot Challenge haben Sie die Möglichkeit, Social Bots im Netz auf die Spur zu gehen.

Über die Munich Bot Challenge
Die Munich Bot Challenge gliedert sich in einen Hauptwettbewerb sowie zwei Spezialpreise, “Bot Detektiv” für SchülerInnen sowie “VideoBOTschaft” für VideomacherInnen. Der offizielle Startschuss ist der 6. Juli 2017. An diesem Tag wird bei einer Podiumsdiskussion am Munich Center for Internet Research in das Thema Social Bots eingeführt und der Wettbewerb offiziell eröffnet. Im Rahmen einer rechtswissenschaftlichen Begleitforschung wird außerdem untersucht, ob Social Bots und deren Analyse datenschutzrechtliche Fragen aufwerfen.

Hauptwettbewerb
Im Hauptwettbewerb, der Munich Bot Challenge, werden Sie dazu herausgefordert, automatische Bot-Erkennungssysteme zu entwickeln und so viele Bots wie möglich auf Basis einer vorher definierten Liste von Nutzer-Accounts (IDs) auf Twitter zu identifizieren. Die Anmeldung zum Wettbewerb wird ab Mitte Juni freigeschaltet. Zum Wettbewerbs-Start am 6. Juli erhält Ihr Team eine Liste mit Twitter IDs (Accounts). Dabei handelt es sich um verschiedene Accounts von öffentlichen deutschen Einrichtungen. Ziel ist es, die Social Bots unter den Followern dieser Accounts zu identifizieren. Bis zum 15. September 2017 haben Sie Zeit, Ihre Lösungen über unsere Online-Plattform einzureichen.

Wer kann mitmachen? Der Hauptwettbewerb richtet sich an StudentInnen, NachwuchswissenschaftlerInnen, ProgrammiererInnen und interessierte Laien aus dem deutschsprachigen Raum, die sich in Teams von maximal vier Personen für eine Teilnahme registrieren können.

Wie kann ich teilnehmen? Ab Mitte Juni können Sie Ihr Team über unsere Online-Plattform registrieren. Der offizielle Startschuss erfolgt am 6. Juli. An diesem Tag erhält Ihr Team die Liste der zu überprüfenden Accounts. Bis zum 15. September 2017 muss Ihr Team Ihre Lösungen über unsere Online-Plattform einreichen.

Welche Dokumente muss mein Team zur Deadline einreichen? Bis zum 15. September haben Sie Zeit, Ihre Lösungen über unsere Online-Plattform einzureichen. Sie laden sowohl den von Ihnen programmierten Code inklusive einer Dokumentation (maximal drei Seiten) als auch eine Liste der identifizierten Social Bots hoch. Dabei wird für jeden Account ein Wahrscheinlichkeitswert zwischen 0 (kein Bot) und 1 (Bot) angegeben. Die Liste der User-Ids, die schlussendlich in die Bewertung eingeht, wird im August bekannt gegeben. Im Laufe des Wettbewerbs können beliebig viele Modelle pro Team eingereicht werden. Am Ende muss aber jedes Team genau ein finales Modell einreichen. Die Beiträge werden anschließend von einer Expertenjury bewertet.

Was gibt es zu gewinnen? Beim Hauptwettbewerb erhalten die drei erstplatzierten Teams attraktive Geldpreise. Die Preisverleihung findet im Rahmen einer Abendveranstaltung in München statt.

Spezialpreis “Bot Detektiv”
Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler von der 8. bis zur 13. Klasse oder Jugendliche von 13 bis 19 Jahren. Die Teamgröße ist auf maximal vier Personen beschränkt. Ähnlich wie im Hauptwettbewerb gilt es auch innerhalb des “Bot Detektiv”, möglichst viele Social Bots auf Basis einer vorher definierten Liste von Twitter Accounts zu identifizieren. Allerdings ist es den SchülerInnen freigestellt, wie sie die Bots definieren – ob automatisch, per Code oder mittels anderer Kriterien. Eingereicht wird am Ende eine Liste der identifizierten Social Bots sowie eine Beschreibung des Prozesses (maximal drei Seiten). Der Wettbewerb “Bot Detektiv” startet am 15. Juli 2017 und endet – wie auch der Hauptwettbewerb – am 15. September 2017. Die erstplatzierten Teams erhalten ebenfalls attraktive Geldpreise.

Spezialpreis “VideoBOTschaft”
Dieser Spezialpreis richtet sich insbesondere an Kommunikatoren, Videoartists, Webvideomacher, YouTuber und Laien aller Altersgruppen. Gesucht werden kurzweilige Webvideos zu folgenden Themen: “Was ist ein Social Bot?”, “Wie erkenne ich Social Bots?”, “Wie funktionieren Social Bots?”. Natürlich können auch Videos zu anderen Fragestellungen im Bereich Social Bots eingereicht werden. Der Wettbewerb richtet sich sowohl an Teams (max. vier Personen) als auch Einzelpersonen. Die Webvideos müssen zwischen dem 6. Juli und 1. September im Internet veröffentlicht werden und über YouTube zu finden sein. Für die Videos gibt es keine Längenbeschränkung, jedoch sollten die Videos kurzweilig sein. Grundsätzlich müssen die Inhalte jugendfrei und frei von Rechten Dritter sein, dürfen keine Persönlichkeitsrechte verletzen und nicht gegen das Urheberrecht verstoßen.

Die Bewertung der Videos erfolgt nach den folgenden Kriterien:
• Inhalt (doppelte Gewichtung)
• Verständlichkeit
• Unterhaltsamkeit
• Filmische Qualität und Kreativität
• Anzahl von Views, Likes (“Mag ich”-Angaben) und positive Kommentare Die Erstplatzierten beim Spezialpreis “VideoBOTschaft” erhalten auch hier Geldpreise.


 

Projekt guide – Beratung und Unterstützung für Existenzgründerinnen erhält den Anita Augspurg Preis 2016

Preis der Landeshauptstadt München zur Förderung der Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen

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Die Preisverleihung
Die Verleihung des Anita Augspurg Preises 2016 findet mit geladenen Gästen am 09.3.2017 um 18.00 Uhr im Alten Rathaussaal, Marienplatz 15, statt. Im Rahmen des Empfangs des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt München anlässlich des Internationalen Frauentages verleiht Frau Bürgermeisterin Christine Strobl den Preis in Vertretung des Oberbürgermeisters.

Zum Termin sind Presse und Fotografinnen willkommen. Bitte weisen Sie sich durch einen Presseausweis aus.

Der Preis
Die Landeshauptstadt München verleiht alljährlich den mit 5100,-€ dotierten Preis zur Förderung der Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen. Er ist benannt nach Anita Augspurg (1857 – 1943), einer der wichtigsten Vertreterinnen der 1. Frauenbewegung. Als Münchner Bürgerin engagierte sie sich unter anderem für das Frauenwahlrecht, die gleichberechtigte Zulassung von Mädchen und Frauen zu höherer Schulbildung und zum Studium. Sie war sehr aktiv in der Internationalen Frauen- und Friedensbewegung.

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Die Preisträgerinnen
Das Projekt guide – Beratung und Unterstützung für Existenzgründerinnen des Trägers Grün-derRegio M e.V. leistet einen erheblichen sozialpolitischen Beitrag in München: es trägt in hervorragender Weise zu Geschlechtergerechtigkeit, selbstbestimmter Lebensgestaltung und gesellschaftlicher Gleichstellung von Frauen und Männern bei.

Seine Angebote richten sich auch an gründungsinteressierte Migrantinnen, Gründerinnen im höheren Alter, Teilzeit-Gründerinnen, Gründerinnen im Zu- und Nebenerwerb, an Frauen, die auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sind und an Solo-Selbständige. Die Frauen können sowohl bereits eine konkrete marktfähige Idee entwickelt haben als auch ausschließlich daran interessiert sein, sich über Möglichkeiten und Bedingungen zur Gründung zu informieren.

Das Projekt bietet ein aufeinander abgestimmtes Programm zur Information, Motivation, Beratung, Qualifizierung und Begleitung an. Es unterstützt Frauen insbesondere genderorientiert, kompetenzbasiert und mit klarer Ausrichtung auf praktische Gründungsunterstützung in allen Phasen des Gründungsprozesses. Die Angebote sind einerseits an den Bedürfnissen von Müttern, Wiedereinsteigerinnen und erwerbssuchenden Frauen, andererseits an den Erfordernissen von Gründerinnen in den Freien Berufen und im Dienstleistungssektor ausgerichtet. Innerhalb der Münchner Bildungslandschaft positioniert sich das Projekt "guide" mit seiner dezidiert gendersensiblen und emanzipatorischen Ausrichtung mit eigenem Profil.

Die Wirksamkeit der Arbeit ist hier in besonderem Maße durch die Unterstützung und Erweiterung des Unternehmerinnentums in München, die damit erreichte Existenzsicherung von Frauen einerseits und die Diversifizierung des Wirtschaftsstandorts München andererseits vorbildlich.

Mit der Preisverleihung würdigt die Landeshauptstadt München dieses kontinuierliche und sehr erfolgreiche kommunale Engagement.

Nicole Lassal
Leiterin der Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München

Foto: Michael Nagy // Presseamt München


Informationen zum Anita Augspurg Preis finden Sie auch auf der Webseite der Landeshauptstadt München!


 

Fachkundige Stellungnahme

GründerRegio M bietet die fachkundige Stellungnahme zum Nachweis der Tragfähigkeit der Existenzgründung für die Agentur für Arbeit an (§ 57 SGB III – Förderung der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit). Dabei konzentriert sich GründerRegio M auf Gründungen durch Frauen im Dienstleistungsbereich und in den Freien Berufen. Die Gebühr für die fachkundige Stellungnahme beträgt 159,00 Euro. Genauere Informationen unter Tel. 089 – 32197810 oder info@gr-m.de.



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Der "Wegweiser für Entrepreneure 2017" ist da!
Im Wegweiser stellen sich GründerRegio M - Mitglieder sowie weitere Gründungsförderer und Gründerzentren in der Region München vor.
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